Kindern und Jugendlichen fällt es aufgrund von sozialen und individuellen Bedingungen und in Belastungssituationen oftmals schwer, sich in sozialen Kontexten zurechtzufinden. Die Familien-Werkstatt bietet ihnen die Möglichkeit, im geschützten Rahmen und angelehnt an ihre persönlichen Interessen und Stärken soziale Teilhabe zu erleben, sich in der sozialen Interaktion zu erproben und Handlungsalternativen zu erarbeiten.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die autismusspezifische Förderung von Kindern und Jugendlichen in Kleingruppen, unterstützt durch erlebnispädagogische Elemente im praxiseigenen Werkraum sowie in der Natur. Das bewusste Erleben der Natur, das spielerische Bewältigen von Aufgaben, sowohl als Einzelner als auch als Team, fördern die eigene Wahrnehmung sowie die Selbst- und Sozialkompetenz.

Des Weiteren bietet Erlebnispädagogik die Möglichkeit, das Selbstvertrauen zu stärken, die Kommunikationsfähigkeit zu verbessern, Verantwortungsgefühl für sich und andere zu entwickeln sowie eigene Grenzen zu erleben und durch eigenen Einsatz zu erweitern. Durch das gemeinsame Erleben entstehen Teamgeist und Kooperationsfähigkeit.

Grundlage zur Feststellung der Hilfen zur Erziehung und des jeweiligen individuellen Bedarfs ist das ortsansässige Jugendamt. Gemäß § 36 SGB VIII wird im Rahmen der Hilfeplanung die notwendige Unterstützung festgelegt und in regelmäßigen Abständen überprüft. Bei einer Kontaktaufnahme zum Jugendamt sind wir gerne behilflich und verweisen an die dort zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.